Aktuelles und Termine


DIGI-Stammtisch verabschiedet sich – Fokus auf das Sonntagscafé


 

Erfolg durch Eigenständigkeit: Nach einer intensiven Zeit stellen wir den DIGI-Stammtisch in seiner bisherigen Form ein. Das Fazit ist überraschend positiv: Unsere Senioren sind digital bereits so sicher und kompetent unterwegs, dass das Angebot nur wenig genutzt wurde. Ein tolles Zeichen für die technische Autonomie in unserer Gemeinde!

Ein herzliches Dankeschön: Ein Projekt wie dieses lebt von tatkräftiger Unterstützung. Unser besonderer Dank gilt:

  • Herrn N. Feyock, der uns in allen Fachfragen jederzeit kompetent und hilfsbereit unterstützt hat.
  • Herrn M. Schneider (Leiter des Seniorenzentrums 3 Wellen) sowie seinem gesamten Team für die Gastfreundschaft, die Bereitstellung der Räumlichkeiten, das W-LAN und die Bewirtung.

Wie geht es weiter? Ganz verschwindet die digitale Hilfe nicht: Wir integrieren das Thema in unser Sonntagscafé. Wer doch einmal eine knifflige Frage zu Tablet, Smartphone oder Co. hat, findet dort in entspannter Runde weiterhin Unterstützung.

Ausblick: Wir bleiben flexibel: Sollte doch wieder ein größeres Interesse bestehen, können wir den DIGI-Stammtisch jederzeit wiederbeleben. Kommen Sie bei Bedarf einfach auf uns zu!




Rückblick 2025

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Das Jahr 2025 war für den Seniorenbeirat (SBR) Damp geprägt von personellem Wandel, neuen digitalen Wegen und dem unermüdlichen Einsatz für die Belange der älteren Generation in unserer Gemeinde. 

Frühjahr: Abschied und neue Impulse 

Das Jahr begann noch unter der Leitung des scheidenden Beirats. Ein Highlight im März war die Besichtigung des Milchviehbetriebs der Familie Joost. Beeindruckt hat uns dort nicht nur die moderne Landwirtschaft, sondern auch die innovative Energieerzeugung des Betriebes – ein Thema, das aktueller nicht sein könnte.
Im April konnten wir ein Herzensprojekt erfolgreich starten: den „DIGI“ Stammtisch.
Ein herzliches Dankeschön gilt hierbei dem Seniorenzentrum „3 Wellen“. Die herzliche Aufnahme und die kostenfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten sind die Basis für den Erfolg dieses Formats. 
Der Stammtisch wird inzwischen gut besucht. Dennoch blicken wir mit einem Wunsch in die Zukunft: Wir benötigen ab und zu externe Expertenunterstützung für spezielle Fachfragen. Hier hoffen wir für 2026 auf Verstärkung. 

Mai: Die Neuwahl – Ein Neuanfang 

Im Mai wurde der Seniorenbeirat neu gewählt. Das Gremium setzt sich wie folgt zusammen: 

  • Vorsitz: Helge Arps
  • Stv. Vorsitzende: Regina Dieckmann
  • Schriftführer: Thomas Grow
  • Beisitzer & stv. Mitglied
  • im Kreisseniorenbeirat: Heinz Joachim Fröhlich

Ein ehrliches Wort zur Wahl: Mit nur 24 Teilnehmenden bei 443 Wahlberechtigten war die Wahlbeteiligung ein Wermutstropfen. Unser erklärtes Ziel für die kommenden Jahre ist es, durch fleißige und sichtbare Arbeit diese Quote beim nächsten mal deutlich zu steigern und das Vertrauen der Damper Senioren zu gewinnen. 

Sommer und Herbst: Engagement für den Ort 

Im Juli führten wir eine Ortsbegehung durch. Dabei haben wir konkrete Verbesserungsvorschläge an die Gemeinde weitergegeben. Auch wenn die Umsetzung bisher leider noch aussteht, versprechen wir Ihnen: Wir bleiben am Ball! 
Der Herbst bot Licht und Schatten: 

  • Im Oktober fand ein Vortrag über Demenz statt. Information und Folgen für Angehörige.
  • Im November fand ein wichtiger Fachvortrag zur Kriminalitätsprävention statt. Die Beteiligung war hier leider noch mäßig – ein Zeichen für uns, dass wir noch intensiver an der Mobilisierung arbeiten müssen.
  • Im Dezember musste leider auch der Fachvortrag über den StadtLandFunk (früher Dorffunk) wg. Krankheit abgesagt werden. Wir werden uns bemühen diesen Vortrag im Frühjahr zu wiederholen.
  • Präsenz zum Jahresabschluss: Besonders gefreut hat uns der Austausch im Dezember beim Seniorennachmittag der Gemeinde und Roten Kreuz. Dort konnten wir eine kleine Aufmerksamkeit für den täglichen Gebrauch und auch etwas Süßes sowie unseren neuen Flyer verteilen. Dieser Flyer soll uns als Team sowie unsere Kontaktmöglichkeiten bekannter machen, damit Sie wissen, an wen Sie sich mit Ihren Anliegen jederzeit wenden können. 

Weichenstellung für 2026 

Hinter den Kulissen waren wir im Oktober besonders aktiv und haben eine neue Geschäftsordnung erarbeitet. Diese bildet das rechtliche und organisatorische Fundament unserer Arbeit und wird pünktlich zum 7. Januar 2026 in Kraft treten.

Fazit: Wir sind als Team zusammengewachsen und haben die Strukturen für eine starke Interessenvertretung geschaffen. Wir laden Sie herzlich ein, im nächsten Jahr aktiv teilzunehmen – ob beim DIGI-Stammtisch oder bei unseren kommenden Veranstaltungen.
Nächste öffentliche Sitzung des Seniorenbeirats ist am 07.Jan 2026 um 15:00 Uhr im Amtsgebäude Vogelsang Grünholz, Auf der Höhe 16. Wir laden Sie herzlich ein daran teil zu nehmen.
Ihr Seniorenbeirat Damp

e-mail: [email protected] 
Internet: https://seniorenbeirat-damp.jimdosite.com/ 
Telefon: 04352/9112224 (Anrufbeantworter/Rückruf) 


Der ZOB in Damp

Wir haben einen neuen und schönen ZOB erhalten.
Er soll barrierefrei sein, ist er das wirklich?
Es gibt Probleme und einer schiebt es auf den Anderen.

In unserer letzten Seniorenbeirats Sitzung, wurden in der Bürgersprechstunde Missstände der Barrierefreiheit an den Bushaltestellen angesprochen. Der Seniorenbeirat hat sich am 23. Jan bei laufendem Betrieb ein Bild davon beim ZOB Damp machen können.
Es gibt bei den Gelenkbussen offenbar ein Problem!
Wenn der Bus nicht weit genug an der Haltestelle vorzieht, kommt der hintere Teil des Busses zu weit von der Haltestelle zum Stehen.
Gerade für nicht so mobile Personen ist die letzte Stufe dann 40 cm hoch. Zu hoch für Senioren und mobil eingeschränkte Personen.


Fragen an die Politik

  • Warum gibt es einen Bedarfsplan für Kindergartenplätze, aber keinen für altersgerechtes Wohnen?

  • Es gibt zunehmend Probleme mit der Post-/Paketzustellung durch DHL. Teils kommen Sendungen erst nach 10 Tagen an. Zudem sind die oberen Fächer der Packstationen für Menschen mit Einschränkungen nicht erreichbar. Es sollte geprüft werden, ob wir als KSB gemeinsam mit dem KBR für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, DHL zu verklagen.

  • Welche Möglichkeiten gibt es für einen Seniorenbeirat direkt in Entscheidungen eines Gemeinderats einzuwirken? Sett di dor achtern in de Eck un holt den Schapp dicht.

  • Gesundheitscheck und Fahrsicherheit Training „Ja, aber“ keine Altersdiskriminierung, es muss für die Senioren kostenfrei sein.

  • Aktuell wurde der Mindestlohn um 14% erhöht. Schön für die Leute, die vielleicht von dem Lohn, den sie erhalten auch leben können. Aber was bedeutet das für die Rentner? Wahrscheinlich werden alle Dienstleistungen erheblich teurer ohne das ein Rentner dafür einen Ausgleich erhält, also de facto eine Rentenkürzung. Die Rentner bezahlen also die Lohnerhöhung der Geringverdiener. Eine Fusspflege ist heute nicht unter 30€ zu bekommen. Eine Pflege im Haus kann sich heute schon kaum einer leisten, einen Kaffee im Gasthaus erst recht nicht. Die Schere von Arm und Reich geht immer schneller auf.

  • Warum gibt es keine Daseinsvorsorge?
  • Rechtlich ist die Daseinsvorsorge keine Kleinigkeit. Sie ist im Grundgesetz verankert und wird durch diverse Gesetze und Verordnungen geregelt. Kommunen und Länder sind oft die Hauptakteure. Diese haben die Pflicht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und sicherzustellen, dass niemand durch das soziale Netz fällt. Können es meist nicht weil die Kommunen kein Geld zur Verfügung haben.
  • Wieso kann man der DHL, den Sparkassen erlauben sich aus der Fläche zurück zu ziehen.
  • Wieso kann man Ärzte nicht verpflichten im Dorf „Dienst“ zu machen?
  • Wieso kann man Lebensmittel Großkonzerne nicht verpflichten im Dorf eine Filiale zu betreiben?




Ich bin der Vorsitzende des Seniorenbeirats in Damp. Unser Beirat fragt sich, warum es einen Bedarfsplan für Kinder und Jugendliche gibt, aber keinen für Senioren. Es besteht dringender Bedarf an bezahlbarem, seniorengerechten Wohnraum. Bezahlbar heißt in unseren Augen weniger als 25% des Nettoeinkommens und Wohnraum mehr als eine Abstellkammer. Für Schweine gibt es eine Mindestanforderung für Stall und Auslauf. Ein Schwein (säugende Sau) hat hat ein Recht auf 10 m² Platz, ein Mensch lt. Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG) ein Recht auf 9 m²!!



In unser Gemeinde leben 27 % der Einwohner mit einem Alter von über 65 Jahren und es werden mehr. Es ist nicht einfach, diese Leute zu erreichen, aber wir bemühen uns. Große Sorgen bereitet uns der digitale Alltag. Viele Alte (dazu zählen wir uns) können mit der schnelllebigen Zeit nicht mithalten. Aber es werden immer mehr Dienstleistungen digitalisiert und gehen uns verloren,sei es die Bank, der Supermarkt oder der Arzt. In Damp haben wir einen “DIGI” Stammtisch eingerichtet.

Bei diesen Treffen versuchen wir Fragen zu Handy und Digitalisierung zu lösen. Leider gelingt es nur teilweise, auch wir sind nur “digitale Laien”. (siehe auch Artikel in der SHZ vom 1. Nov. „ Wenn Digitalisierung zum Nachteil für Senioren wird“) Es ist nicht nur die Technik, sondern auch das allgemeine miteinander leben, um das wir uns sorgen. Hohe Kosten allenthalben z.Bsp. haben die Landtagsabgeordneten 5% mehr bekommen, von ca. 11000€, die Rentner nicht ganz 4% von 1200€. Die Butter ist für alle gleich teuer geworden. Hier öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich. Ein Inflationsausgleich, von dem die Rentner nichts abbekommen haben, sieht unserer Meinung nach anders aus! Gründe für die schwierige Erreichbarkeit der älteren Bürger ist auch die Angst “es sich nicht leisten zu können”. Die Politiker reden von Teilhabe und machen es immer schwieriger, am Leben, in welcher Form auch immer, Teil zu nehmen. 

Ja, unser Sozialsystem wird manchmal ausgenutzt oder gar betrogen, dem Vernehmen nach um 270 Mio.€ jährlich, das ist viel und man muss dagegen etwas machen. Aber wir reden all zu oft über die Armen, reden wir doch mal über die Reichen. Das Steuersystem wird oft ausgenutzt und betrogen, dem Vernehmen nach über 100 Mrd.€ (cum Ex ist immer noch möglich) hier muß man doch anfangen. Doch nicht bei denen die, wenig haben und um das tägliche Dasein kämpfen. 



Um es deutlich zu sagen, wir Rentner leben nicht auf Kosten der Jugend. Wir sind in Vorleistung gegangen! Die heutigen Rentner haben fast alle 1 ½ Jahre für unseren Staat gedient, wir haben größten Teils mit 15 Jahren in die Rentenkasse eingezahlt min 10 Jahren bevor einer heute sein Studium abgeschlossen hat.Wir haben den Jugendlichen mit unserer Hände Arbeit das Studieren ermöglicht, so erfolgreich das es heute keinen Handwerker mehr gibt, nur Planer, Gutachter, Makler und „Schreibtisch Täter“. 

Fazit: hebt den Arsch hoch und jammert nicht! Macht etwas produktives, gründet Firmen, stellt Leute ein, baut Schiffe, Häuser oder sonst etwas. Es gibt kein großes Projekt das in den Kosten oder im Zeitplan fertig gestellt wird. Ändert das! 


 
 Helge Arps 

Seniorenbeirat Damp 
 Vorsitzender

 



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Besichtigung des Hofs von Familie Joost.

Sammeln und Begrüßenung durch den Hausherren.

Beginn erst einmal mit einer üppigen Kaffeetafel.

Vor der Praxis kommt die Theorie.
Hier merkt man, mit welcher Begeisterung und Fachkompetenz Herr Joost bei der Sache ist. Er konnte die Anlagen auch für uns Laien bildlich und verständlich erklären. Ich denke, wir haben ordentlich was dazu gelernt.

Im Kuhstall, voll automatisch. Das hat große Investionen verschlungen.
Planungssicherheit ist nur ein Wunsch von mehreren.

ein "ohh wie Süß"

Riesige Tankanlagen

Einer von 3 Gas Motoren für die Strom Erzeugung

Eine neuer Tank, die Anlage wächst, und wird modernisiert. Wärme und Energie für einen ganzen Ort. Unabhängig und Umweltfreundlich.

Kreispartnerschaft aus dem Havelland 

Der Kreisseniorenrat, das Partnerschaftskomite und Jugendliche aus dem Havelland war zu Besuch im Kreis RD-ECK. 

Gemeinsame Sitzung

Gemeinsame KSB Sitzung mit KSB HVL und Gästen vom Kreis RD-ECK  und HVL.


Gemeinsame Sitzung


Imbiss

nach getaner Arbeit eine Stärkung

Am Nachmittag

Besuch im Ostsee-Infomations-Center

Sprotten Räucherei

Am Donnerstag wurde die Räucherei besucht.

bi de Upsteckfruu

hier wurden die Fische aufgesteckt und zum Räuchern vorbereitet.

Altonaer Ofen

Fachgespräch vor den Altonaer Räucheröfen.

Holzlager

mit "Sozialräumen."

Im Hof


Abschied

Abschied an der Hafenspitze ECK